Temporärbranche fördert Fachkräfte

Qualificazione Intersettoriale CH
Verschiedene Berufsgruppen temptraining
Temporär arbeiten Fachkräfte aus verschiedensten Branchen

Weiterbildung zahlt sich aus: Sie erweitert die beruflichen Perspektiven und eröffnet neue Horizonte. Wer temporär arbeitet und dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih untersteht, hat Anspruch auf Weiterbildungsleistungen, unterstützt durch den Weiterbildungsfonds «temptraining». Durch die gezielte Weiterbildung von temporären Arbeitskräften wird der Fachkräftemangel entschärft und werden Einsatzbetriebe entlastet. Temporärarbeitende können so schnell und unkompliziert Unternehmen durch neu erworbenes Wissen stärken.

Der Weiterbildungsfonds «temptraining» verfolgt mit seinem Angebot das Ziel, die Arbeitsmarktfähigkeit der Temporärarbeitenden in der Schweiz zu erhalten und zu fördern. Deshalb lässt «temptraining» – als einziger GAV-Weiterbildungsfonds in der Schweiz – auch branchen- und berufsübergreifende Weiterbildungen zu. Temporärarbeitende können sich im angestammten oder aktuellen Tätigkeitsgebiet weiterbilden, müssen sich aber nicht darauf beschränken. Wenn sich eine Lagermitarbeiterin zur LKW-Fahrerin umschulen möchte, ein Bauarbeiter einen Englischkurs oder einen anderen Sprachkurs besuchen will, steht dem nichts im Wege. «temptraining» unterstützt über 1000 Weiterbildungseinrichtungen in der Schweiz und damit eine breite Palette an Kursen aus praktisch allen Branchen.

Temporäre Fachkräfte erhöhen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, indem sie sich weiterbilden. Damit steht Personaldienstleistern und Unternehmen qualifizierteres Personal zur Verfügung. Vier Jahre nach Einführung im Rahmen des GAV Personalverleih, erweist sich der Weiterbildungsfonds «temptraining» als Erfolgsstory.

Denn die Weiterbildung von temporären Mitarbeitenden ist von besonderer Bedeutung: Ihre Anstellungsdauer ist oftmals kurz, Jobwechsel sind häufiger als bei Festangestellten und unter den Temporärarbeitenden sind auch Personen mit Integrationsschwierigkeiten, beziehungsweise mit einer eingeschränkten Employability vertreten. Eine Weiterbildungsförderung von Temporärarbeitenden, die nicht über passende oder ausreichende Kompetenzen verfügen, dient einerseits der Steigerung der Arbeitsmarktchancen jeder einzelnen temporär arbeitenden Person, andererseits leistet sie einen volkswirtschaftlichen Beitrag, indem sie beispielsweise die Sozialwerke entlastet oder Unternehmen neue Fachkräfte zum temporären Einsatz zur Verfügung stellen kann.

Zitat eines Temporärarbeiters: «temptraining hat mir ermöglicht, meine beruflichen Fähigkeiten zu verbessern – Bruno Henriques Ribeiro, Präzisionsmechaniker – und mir damit den Einstieg bei neuen Kunden erleichtert.»

Der individuelle Nutzen beruflicher Weiterbildung kann – nebst in einem direkt messbaren monetären Ertrag – in vielfältigen anderen positiven Wirkungen materieller und immaterieller Art bestehen. Zum Beispiel darin, das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes zu vermindern, die berufliche Leistungsfähigkeit zu steigern, soziale oder berufliche Kontakte zu knüpfen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Temporärarbeitende in der Schweiz profitieren somit von einem grosszügigen und breiten Weiterbildungsangebot, das insbesondere den Geringqualifizierten unter ihnen den Weg in eine stabile Erwerbstätigkeit ebnen kann. Swissstaffing und seine Sozialpartner erhoffen sich davon einen Beitrag an die Entschärfung des Fachkräftemangels und die Senkung der Erwerbslosigkeit zu leisten. Wenn es «temptraining» gelingt, Menschen dauerhaft am Arbeitsmarkt zu integrieren und sie gleichzeitig mit jenen Kompetenzen auszustatten, die von den Arbeitgebern so dringend gesucht werden, dann ist das eine Win-win-Situation par excellence.

Mit «temptraining» zum Kranführer

Das Beispielprojekt 1 zeigt die Erfolgsgeschichte des LKW-Chauffeurs Hans Peter Hefti, der sich am Campus Sursee zum Kranführer ausbilden liess. Er absolvierte den Grund- und Aufbaukurs zum Kranführer Kat. B. Er ist überzeugt, dass lebenslanges Lernen wichtig ist. Motiviert vom Erreichten, hat er bereits neue Weiterbildungspläne.

Mit «temptraining» zum Web-Journalisten

Das Beispielprojekt 2 zeigt die Erfolgsgeschichte von Arnaud Gariépy aus dem Wallis, Web-Journalist und Produktionsverantwortlicher im Kulturbereich, der sich mit Unterstützung von «temptraining» am Weiterbildungszentrum für Journalisten in Lausanne in Multimedia weiterbildete und gleichzeitig temporär einer Arbeit nachgehen konnte.

Wie funktioniert «temptraining»

Wer dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih untersteht, profitiert von subventionierter Weiterbildung. Temporärarbeitende erhalten bis zu CHF 4‘000 für Weiterbildung und bis zu CHF 2‘000 für Erwerbsausfallentschädigung. Ein entsprechendes Video, wahlweise Deutsch, Französisch oder Italienisch erklärt die Funktionsweise und das Vorgehen. In einem zweiminütigen Film wird der Ablauf vom Gesuch bis zur Auszahlung erklärt.

Temporäres Arbeiten ist aus dem Schweizer Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Gemäss neusten Hochrechnungen von swissstaffing waren im Jahr 2015 über 310‘000 Menschen in der Schweiz temporär beschäftigt und leisteten insgesamt über 165 Millionen Einsatzstunden. Damit generierte die Temporärbranche einen Umsatz von nahezu 7 Milliarden Franken.

Link

Wie funktioniert «temptraining

Mit temptraining zum Kranführer

Mit «temptraining» zum Web-Journalisten

www.temptraining.ch

www.swissstaffing.ch

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claudio.trenna@temptraining.ch